Der Ironman Trainingsplan

Der Ironman wird von vielen Ausdauersportlern mit einer gehörigen Portion Ehrfurcht als die Königsdisziplin bezeichnet. Wer ihn allein schon bezwungen hat, darf sich Glücklich schätzen. Denn der Iron Man geht im wahrsten Sinne des Wortes an die Grundsubstanz.

Der Ironman ist ein Triathlonwettbewerb der erstmalig in Hawaii ausgetragen wurde. Um ihn zu bestehen gilt es folgende Distanzen zu absolvieren: 3,86 km (2,4 Meilen) Schwimmen, 180 km (112 Meilen) Fahrrad sowie ein gesamter  Marathonlauf von 42,195 km; 26,2 Meilen).

Nun stellt sich dem ambitionierten Triathleten die Frage: Wie in aller Welt soll man diese Strapazen heil überstehen und wenn möglich sogar eine annehmbare Zeit erreichen. Die Lösung ist denkbar einfach aber nicht mühelos. Ein gezieltes Training ist der Schlüssel zum Erfolg. Doch im Vergleich zu einem normalen Triathlon, der auf höhere Geschwindigkeiten und kürzere Belastung ausgelegt ist, kommt es beim Ironman Trainingsplan auf andere Werte an.

Ironman-Trainingsplan

Das wichtigste beim Marathontraining, wie übrigens bei allen Langstreckendisziplinen, kann als die 3L-Regel zusammengefasst werden: Locker, Langsam und Lange! Konstanz ist wichtiger als maximale Leistung. Nur so ist eine derartige Strecke zu meistern. Der Trainingsplan muss individuell abgestimmt werden. Es geht darum, aus einer gegebenen Trainingszeit den maximale Effekt (nicht zu verwechseln mit der maximalen Leistung) zu erzielen. Dafür ist ein wenig motivierende und fachspezifische Literatur sehr empfehlenswert. Ausserdem von enormen Wert ist die richtige Lauftechnik. Durch sie wird die Belastung der Gelenke reduziert und eine gute Rumpfspannung sorgt für schonendes und unangestrengtes Laufen.

Was viele Menschen bei einem Ironman Training unterschätzen, ist die enorme Bedeutung der mentalen Stärke. Es heisst, dass sich ein Ironman zur Hälfte im Kopf entscheidet. Man sollte das Training somit nicht nur mit dem Ziel Ironman durchführen, sondern es zu einem integralen philosophischen Bestandteil seines Lebens machen. Findet man selbst zu einer inneren Ruhe im Trainingsverlauf, so ist der erste selbstgelaufene Ironman nicht mehr so weit entfernt. So wird der oft als „längster Tag des Lebens“ bezeichnete Tag nicht zur längsten Folter, sondern zu einem bereichernden Erlebnis.

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